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Provisioning Modul
In langjährig gewachsenen, hoch komplexen und meist heterogenen Systemlandschaften ist der Überblick über Konfigurations- und Softwarestände immer schwerer realisierbar. Softwareverteilung und Release-Management für Anwender-Systeme ist heute Realität, bei Netzwerk- und Systemkomponenten steckt eine softwaregestützte Verwaltung mit Protokollierung von Änderungen noch in den Kinderschuhen.
Mit der neuen Version 6 des theGuard! NetworkManager wird das neue Provisioning Modul verfügbar, dass sich dieser Thematik annimmt.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
Auslesen von Konfigurationsdaten unterschiedlicher Hersteller
Vergleich zu historischen Konfigurationsständen
Protokollierung bzw. Alarmierung von Änderungen
Editieren und Speichern von Konfigurationsdaten
Erstellung von Configuration-Macros
Einbindung in Node Manager, Map, PSM
Ausführung per Scheduler
Ausbringung von neuen Firmware-Versionen (Softwareverteilung)
Telnet- bzw. SSH-Unterstützung
Verwaltung von Konfigurationsständen
In der Praxis wird der erste Einsatz des neuen Moduls in der Verwaltung von Konfigurationsständen liegen. Die zum Zugang notwendigen Login-Paramenter wie Login-Name, Passwort, etc. werden in so genannten Authentications-Sets abgelegt und Gerätegruppen zugeordnet. Alles weitere läuft vollautomatisch - per Scheduler gesteuert werden die Konfigurationsinformationen von den Netzwerkkomponenten ausgelesen und in Dateien abgelegt. Die jeweils aktuelle Datei wird zum vorherigen Stand verglichen, dabei festgestellte Änderungen werden im Logbuch protokolliert. Bei unerwünschten Änderungen kann über die bekannten Alarmfunktionen des theGuard! NetworkManager reagiert werden.
Softwareverteilung
Die abgelegten Konfigurationsstände können editiert werden. Das Zurückschreiben erfolgt manuell für ein einzelnes Gerät, eine ganze Gerätegruppe oder wird über den Scheduler gesteuert und damit automatisch verteilt. Vorgänge, die nicht abgeschlossen werden können, werden im Logbuch vermerkt. Das gleiche Verfahren wird zur Ausbringung neuer Firmware-Versionen verwendet. Dabei werden die jeweils herstellerspezifischen CLI-Kommandos abgesetzt, die den Ladevorgang initiieren, das eigentliche Laden erfolgt über TFTP.
Configuration-Macros
Die grundlegenden CLI-Kommandos zur Konfigurationsverwaltung und Softwareverteilung werden für spezielle Netzwerkkomponenten unterschiedlicher Hersteller mitgeliefert. Aber auch der Anwender selbst kann beliebige Configuration-Macros erstellen. Über die Custom-Menüs des theGuard! NetworkManager können diese im Node Manager, der Map oder über das PSM verwendet werden. Dabei notwendige Parameter wie selektierte Node, selektierter Port, etc. werden dem Macro übergeben. Damit lassen sich komfortabel hochkomplexe Konfigurationsaufgaben bewältigen.
Unterstützte Komponenten
Informationen zu implementierten Herstellern bzw. Komponenten, sowie die notwendigen Erweiterungen und Produkteinbindungen anderer Hersteller siehe psm.realtech.de.
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