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theGuard! NetworkManager<br />
Signal Path Analysis

Wegeverfolgung

Ein absolutes Highlight ist die im Topology Manager integrierte Wegeverfolgung. Eine Node wird entweder im Node Manager oder in der grafischen Map einfach selektiert. Auf Knopfdruck wird der detaillierte Weg, inklusive aller verbindenden Elemente, bis zum zentralen Netzwerkknoten, z.B. Backbone-Switch, gezeigt. Gleichzeitig kann auch eine zweite Node als Ziel selektiert werden. Das Ergebnis ist die grafische Darstellung der Verbindungskomponenten und Elemente von der Start-Node zur Ziel-Node.

Wegeverfolgung

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Ende zu Ende Messung (Signal Path Analysis)

Die Wegeverfolgung wird nun noch mit weiteren Informationen angereichert, der Signal Path View. Diese liefert eine grafische Übersicht über aktuelle Zustände im Signalpfad.
Signal Path Analysis

Erfahrene Administratoren wissen diese Funktion zu schätzen. Wo früher in aufwändigen Einzelaktionen die jeweiligen Konfigurationsparameter im Signalweg überprüft werden mussten, reicht heute die Selektion der Start- und Ziel-Node. Auf Knopfdruck erscheinen der aktive Port und eventuell redundante Pfade, für jedes Verbindungs-Objekt (Port, VLAN) wird der aktuelle Status ermittelt und angezeigt.

Nicht nur aktuelle Konfigurations- und Statusinformationen werden visualisiert, sondern auch Performancewerte wie aktuelle Auslastung (Utilization) und Fehlerraten werden berechnet und zum jeweiligen Objekt visualisiert. Dies sind u.a.:

  • aktueller Status
  • momentane Auslastung und Fehlerrate
  • Port-Konfiguration
  • VLAN- und QoS- Konfiguration
  • usw.

Plausibilitätsprüfungen

In der Signal Path View werden auch Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Zum Beispiel wird erkannt, wenn ein auf Half-Duplex konfigurierter Port auf einen mit Full-Duplex konfigurierten verbunden ist.

Normalisiertes Datenmodell

 

Für den Laien scheint dies kein so großes Problem zu sein, aber in der Praxis ist diese Aufgabe höchst komplex und anspruchsvoll. Obwohl SNMP standardisierte MIBs bereitstellt, kocht jeder Hersteller doch sein eigenes Süppchen. Um nun diese höchst variantenreichen herstellerspezifischen Implementierungen in den Griff zu bekommen, greift der Toplogy Manager auf das theGuard NetworkManager Datenmodell zurück. Dieses Datenmodell beschreibt Funktionen, die die herstellerspezifischen Eigenschaften normalisieren und quasi auf einen Nenner bringen.

Im Normalisierten Datenmodell liegt das Know-how des theGuard! NetworkManager, das den "gewissen Unterschied" zu Lösungen anderer Hersteller ausmacht. An dieser zentralen Stelle werden alle herstellerspezifischen Eigenschaften erfasst, die die grundlegenden Funktionen beschreiben. Dies sind u.a.:

  • Gerätetyp, Gerätefamilie, Hersteller
  • Inventardaten (Bestückung, Seriennummern, Hard- und Firmwareversionen)
  • Bezug zwischen logischen Interfaces zu physischen Ports (Chassis/Slot/Port)
  • Bezug zwischen logischen Interfaces zu virtuellen Netzwerken
  • Status-Infomationen für physische und logische Komponenten
  • usw.

Das oben beschriebene Modell ist die Grundlage zur Funktion des Topology Managers. Dieser splittet sich in zwei Hauptfunktionen, dem Erkennen von Geräten (Auto Discovery) und dem Berechnen der Layer2 und Layer3 Topologie.