REALTECH AG
Asset-, Inventory- und Configuration Management<br />
Datenerfassung und Normalisierung<br />

Automatisierte Datenerfassung durch unterschiedliche Verfahren

Eine automatisiertes Inventarmanagement ist über die Discovery Funktionalität des theGuard! NetworkManager möglich. Dabei werden Daten aller ausgewählter Klassen von den System- und Netzwerkkomponenten ausgelesen und normalisiert in die Configuration Management Database gespeichert.

Im Zuge der konsequenten Einbindung von vorhandenen WMI- und SNMP-Interfaces kann die zusätzliche Installation lokaler Agenten entfallen. 

 

Datenerhebung aus externen Quellen

 

Die Erhebung von Daten aus externen Quellen erfolgt ebenfalls automatisiert unter Zuhilfenahme einer standardisierten XML-Schnittstelle. Auf diese Weise können die Daten aus vorhandenen Inventarisierungs-Tools (LanDesk, ZENworks, Empirum, etc.) in die CMDB eingelesen werden. Selbstverständlich ist eine manuelle Ergänzung solcher Daten jederzeit möglich.

Die XML-Schnittstelle ist ständiger Bestandteil des Asset-, Inventory- und Configuration Management-Moduls im theGuard! Service Management Center. Darüber hinaus stehen optional folgende Protokolle zur Verfügung: WMI, JMX, AGP, Script.

 

Manuelle Datenerfassung

Die Daten können nicht nur manuell ergänzt, sondern von Beginn an komplett eigenhändig eingegeben und verwaltet werden. Hierbei hält sich das Konzept strikt an die Vorgaben der IT Infrastructure Library (ITIL).

Normalisiertes Datenmodell

Die konsequente Strukturierung aller Daten wird durch das zugrunde liegende Datenmodell ermöglicht, durch Normalisierung werden die Informationen unterschiedlichster Geräte- und Systemtypen vergleichbar gemacht. Configuration Items sind im technischen Sinne Eigenschaften (Properties) von sogenannten Managed Objects und deren gegenseitige Beziehungen. Configuration Management ist nicht gleichzusetzen mit Asset- bzw. Inventory-Management.

 

Baseline und Change History

Als "Baseline" wird ein genau spezifizierter Zustand zu einem definierten Zeitpunkt verstanden (Snapshot der aktuellen Situation), der im Rahmen des Configuration Management verwaltet wird. Auf dieser Baseline setzt die CMDB und die künftigen Informationen aus den anderen ITIL Prozessen auf. Mit dem theGuard! Configuration Management können auf Basis von Configuration Items Soll-Konfigurationen vorgegeben und mit dem aktuellen Stand verglichen werden. Abweichungen, die auch Ursache für Probleme werden können, werden so schnell und zuverlässig erkannt. Falls gewünscht kann auf den Configuration Items eine Änderungs-Historie (Change History) protokolliert werden.