REALTECH AG
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Juli - September 1999


realTech erwirbt 51prozentige Beteiligung an GloBE technology
Walldorf/Sandhausen, 24. September 1999


realTech meldet Umsatzwachstum von 58 Prozent im
ersten Halbjahr 1999
Walldorf/Mannheim/Frankfurt am Main, 16. August 1999


Bewegung im Markt für Betriebssysteme
Walldorf/Baden, August 1999


realTech übernimmt Software- und IT-Beratungshaus DB-Online
Walldorf/Mannheim, 2. August 1999


Joint-Venture der realTech AG und der SVC AG nimmt
Geschäftstätigkeit unter dem Namen IT-GO! auf
Walldorf/Bielefeld, 25. August 1999


realTech übernimmt von Hewlett-Packard Rechte der
Interface Management Software für R/3
Frankfurt am Main/Walldorf/Böblingen, 28. Juli 1999




realTech erwirbt 51prozentige Beteiligung an GloBE technology

Mehrheit an Entwicklungsunternehmen für internetbasierte Workflow-Lösungen ermöglicht realTech eine führende Positionierung auf dem Intranet-Markt – Weiterer Schritt zum Ausbau der strategischen Akquisitions- und Kooperationsvorhaben

Walldorf/Sandhausen, 24. September 1999.
Die am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte realTech AG, Walldorf, Spezialist für technische SAP R/3-Beratung, IT-/Intranet-Services und Application Management Tools, hat gestern 51 Prozent der Anteile an der GloBE technology GmbH, Sandhausen bei Walldorf, erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Gesellschaft ist auf die Konzeption, Entwicklung und Implementierung von integrierten Workflow-Lösungen inInternet- und Intranet-Infrastukturen spezialisiert. Das 1998 gegründete Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 1998/99 einen Umsatz von rund 700.000 DM. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Gesellschaft Umsätze in Höhe von 1,2 Millionen DM. Die Kundenliste von GloBE technology umfaßt primär Konzerne aus dem Finanzdienstleistungsbereich.

Markus Adam, Vorsitzender des Vorstandes der realTech AG, unterstrich anlässlich der Bekanntgabe der Mehrheitsbeteiligung an GloBE technology, dass diese einen wichtigen Schritt zur Ausdehnung des Geschäftsfeldes IT/Intranet-Services darstellt und die konsequente Umsetzung der strategischen Akquisitions- und Kooperationsstrategie der Gesellschaft belegt. Ferner wird damit die realTech zur Verfügung stehende Expertise auf das Gebiet der Workflow-Lösungen ausgedehnt. Auf diesem Sektor erwarten Marktbeobachter in Zukunft überproportionales Wachstum. Insbesondere mittelständische Unternehmen stützen sich in zunehmendem Maß auf Workflow-Lösungen, die auch weiträumig dezentralisierten Unternehmen eine effiziente Steuerung ermöglichen. Dies ist wiederum Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen in globalisierten Märkten. Damit rundet die realTech AG den speziell für den Mittelstand ausgelegten Teil ihrer Leistungspalette weiter ab, nachdem sie bereits im August 1999 ein Gemeinschaftsunternehmen für das Outsourcing von R/3 Leistungen für den Mittelstand gegründet hat.

Konrad Juli, für die Bereiche Unternehmensberatung und Vertrieb verantwortlicher Geschäftsführer von GloBE technology, sieht in der Ausweitung der Software-Entwicklungs-Ressourcen und der Verbindung von auf beiden Seiten vorhandenen Know-hows hohes Wachstumspotentential für GloBE technology. Schwerpunkt in den nächsten Monaten ist die Übertragung der in zahlreichen Kundenprojekten erworbenen Erfahrungen in die Fertigstellung von internetfähigen Workflow-Produkten, um Unternehmen insbesondere aus dem Mittelstand den Einstieg in dieses technologische Umfeld zu attraktiven Kosten zu ermöglichen. Dabei werden sowohl interne Anwendungsfelder, z.B. Ressourcen- und Projektmanagement sowie Aufbau einer Knowledgebase, als auch E-Commerce-Ansätze, z.B. Lead-Management, Vertriebs-, Service- und Logistiksteuerung, plattformübergreifend unterstützt. Die Technikkomponenten sind konsequent auf vorhandene Standards im Internet-Technologieumfeld abgestellt. Durch die vorhandene Expertise von realTech im technischen R/3 Umfeld wird auch die Anbindung der GloBE Produkte an das System R/3 gewährleistet.

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realTech meldet Umsatzwachstum von 58 Prozent im ersten Halbjahr 1999

Besonders starkes Umsatzwachstum mit Softwareprodukten – Weiterhin starkes Wachstum für das zweite Halbjahr erwartet – Umsetzung erster strategischer Akquisitions- und Kooperationsvorhaben bereits 2 Monate nach Börsengang erfolgt – Spanische Tochtergesellschaft im Gründungsjahr profitabel

Walldorf/Mannheim/Frankfurt am Main, 16. August 1999.
Die am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte realTech AG, Walldorf, Spezialist für technische SAP R/3-Beratung, IT-/Intranet-Services und Application Management Tools, hat die Konzernumsätze des ersten Halbjahres 1998 um 58 Prozent übertroffen, verglichen mit einer geplanten Umsatzsteigerung von 45 Prozent. Im einzelnen erzielte die Gesellschaft in den ersten sechs Monaten 1999 mit 23,8 Millionen DM bereits 70 Prozent des Ergebnisses von 33,7 Millionen DM im gesamten Jahr 1998.

Zufriedenstellend haben sich insbesondere auch die mit Softwareprodukten erzielten Umsätze entwickelt. Im Berichtshalbjahr erzielte die Gesellschaft in dieser Sparte Umsätze von 1,1 (erstes Halbjahr 1998: 0,5 Millionen) Millionen DM und hat damit bereits annähernd das im gesamten Jahr 1998 erzielte Umsatzvolumen in dieser Sparte erreicht. Im Juli 1999 erhielt diese Unternehmenssparte einen weiteren Großauftrag zur Lieferung von Software im Wert von 300.000 DM.

Ebenfalls hohes Ertragswachstum
Das operative Ergebnis, das heißt die Erträge vor Berücksichtigung von Zinspositionen und Steuern (EBIT), stellte sich im Berichtshalbjahr auf 3,18 Millionen DM, verglichen mit 5,48 Millionen DM im gesamten Jahr 1998. Der Jahresüberschuß belief sich auf 1,85 Millionen DM, verglichen mit 1,62 Millionen DM im gesamten Jahr 1998 entsprechend einem Ertrag je Aktie von 0,37 DM - jeweils bezogen auf ein Volumen von fünf Millionen Aktien. Dieses Ergebnis wurde erreicht trotz der höheren Aufwendungen für die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche - darunter Gründung einer Joint Venture Gesellschaft mit der SVC AG zur Vermarktung von R/3-Outsourcing im Mittelstand, Übernahme der Rechte an der Interface Management Software für SAP R/3 von Hewlett Packard und Erwerb des Softwarehauses DB-Online - und den Anlauf der Tochtergesellschaft in Spanien. Da diese neue Geschäftsstelle ebenso wie die Akquisitionen seinerzeit noch nicht absehbar waren, blieben sie in der Unternehmensplanung für 1999 unberücksichtigt.

Diese Zahlen gaben Markus Adam, Vorsitzender des Vorstands der realTech AG, und Daniele Di Croce, Finanzvorstand, heute vor der Presse bekannt. Die Sprecher betonten in diesem Zusammenhang, daß sie für das zweite Halbjahr 1999 und darüber hinaus auch für das Jahr 2000 mit einer weiteren starken Zunahme sowohl der Umsätze wie auch der Erträge rechnen. Darüber hinaus erwarten die Sprecher für das gesamte Jahr 1999 deutlich niedrigere Zinsaufwendungen als im Vorjahr als Folge der Zurückführung 1997 aufgenommener kurzfristiger Kredite.

Schnelle Umsetzung der Akquisitions- und Kooperationsstrategie
Im Zuge der konsequenten Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie hat realTech bereits zwei Monate nach der im April 1999 erfolgten Einführung ihrer Aktien im Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse von Hewlett-Packard die Entwicklungs- und Supportverantwortung für die HP Interface Management Software für SAP R/3 (HP IM/3) übernommen, mit der SVC AG ein Joint Venture Unternehmen zur Vermarktung von R/3-Outsourcing im Mittelstand gegründet und das Software- und IT-Beratungshaus DB-Online erworben.

Übernahme der Rechte an Interface Management Software für SAP R/3 von Hewlett Packard
Mit der Übernahme der Rechte an der Interface Management Software für SAP R/3 liegt die zukünftige Produktvermarktung der Software unter dem neuen Namen realTech InterfaceManager IM/3 gemeinsam in den Händen von realTech und Hewlett Packard. In diesem Zusammenhang wird die enge Zusammenarbeit mit SAP R/3-Consulting- und Implementierungspartnern auch weiterhin ein wichtiges Element der Vertriebsstrategie für diese Software sein. Dabei wird die laufende Systemunterstützung für bestehende und neue Kunden auf Basis der internationalen Präsenz von realTech gewährleistet. Mit ihrer umfassenden Expertise auf dem SAP R/3-Sektor verfügt realTech auch über die Voraussetzungen zur technologischen Weiterentwicklung der Schnittstellen-Software auf Basis der jeweils aktuellen SAP R/3-Technologie. Auch mit seiner neuen Bezeichnung ist das Software-Tool unverändert als BAPI-validierte Software Bestandteil des Complementary Software Programms der SAP AG.

Joint Venture für R/3-Outsourcing im Mittelstand
Vor dem Hintergrund einer spürbar zunehmenden Nachfrage mittelständischer Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Software-Komplettlösungen aus einer Hand und dem damit verbundenen Wachstum des R/3-Outsourcing-Marktes im Juni 1999 hat realTech die Gründung eines Joint Venture Unternehmens gemeinsam mit der ebenfalls auf die SAP-Beratung spezialisierten SVC AG beschlossen. Beide Gesellschaften werden an dem neuen Unternehmen jeweils die Hälfte der Anteile halten. Die neue Gesellschaft, die im dritten Quartal 1999 ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen soll, wird sich als Outsourcing-Experte für mittelständische Anwender auf anspruchsvolle und innovative Leistungen für R/3-Anwender zu attraktiven Preisen konzentrieren. Mittelfristig wird eine Plazierung unter den führenden Outsourcing-Anbietern für mittelständische R/3-Anwender in Deutschland angestrebt. Einen Schwerpunkt der Aktivitäten der neuen Gesellschaft bildet die Gruppe der kleineren mittelständischen Unternehmen, die inzwischen gut für betriebswirtschaftliche R/3-Software erreichbar sind.

Erwerb des Softwarehauses DB-Online
Ebenfalls mit Blick auf ihre strategischen Wachstumsziele hat realTech die DB-Online GmbH, Mannheim, erworben. Die Anfang August 1999 bekanntgegebene Übernahme erfolgte rückwirkend zum 1. Oktober 1998, dem Beginn des laufenden Geschäftsjahres von DB-Online. Das Softwarehaus, das 38 Mitarbeiter beschäftigt, erwartet für das laufende Geschäftsjahr Umsätze von rund sieben Millionen DM und einen Gewinn vor Steuern von rund 0,5 Millionen DM.

Weitere Schwerpunkte der ebenfalls auf die technische SAP R/3-Beratung spezialisierten Gesellschaft sind die SAP R/3-Anwendungsentwicklung, die Entwicklung systembezogener Tools für die Bereiche Datenbankadministration, Tuning und Systementwicklung mit DUO/2000 als wichtigstem Produkt dieser Kategorie. Dies ist ein besonders einfach zu bedienendes plattformunabhängiges Instrument zur Datenbankadministration, das die Produktpalette von realTech ideal ergänzt. Ein weiteres Geschäftsfeld von DB-Online umfaßt die Entwicklung von Oracle-Datenbank-Anwendungssystemen sowie die Anwendungsberatung auf diesem Sektor.

Mitarbeiterzahl wächst über Plan
Mit Blick auf die wachsenden Anforderungen des Marktes hat realTech zum Stichtag 1. Juli 1999 die Zahl der Mitarbeiter im ersten Halbjahr 1999 um 85 Neueinstellungen auf rund 270 Beschäftigte weltweit erhöht. Dies entspricht einem um 12 Prozent über Plan liegenden Wachstum der Mitarbeiterzahl.

Spanische Tochtergesellschaft bereits im Gründungsjahr profitabel
Die mit Wirkung vom 1. April 1999 mit Sitz in Madrid als hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründete realTech system consulting S.L. ist nach einem reibungslosen Anlauf bereits für rund 30 Kunden tätig. Im Kundenportfolio befinden sich unter anderem Iberdrola (größter Stromerzeuger Spaniens), Leche Pasqua (größter Milchproduzent des Landes), Maesa Hella, Henkel und Seat, sowie SAP. Bereits zwei Monate nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit beschäftigte diese Geschäftsstelle acht Mitarbeiter. Von Juli 1999 an erwartet die spanische Tochtergesellschaft einen stetigen Umsatzanstieg und das Überschreiten der Gewinnschwelle.

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Bewegung im Markt für Betriebssysteme

Windows 2000 und Pilotprojekte für R/3 unter Linux geben Unternehmen neue Perspektiven bei ihren IT-Entscheidungen. Linux muss sich hier noch einen Platz erobern, um die hohen Marktanteile von Unix und NT zu gefährden. Von einem angeheizten Wettbewerb profitiert der Kunde, nach dem sich alle Anbieter strecken müssen

Walldorf/Baden, August 1999.
Welches ist die passende Betriebssystem-Strategie, wenn es um den Einsatz von SAP R/3-Systemen geht? Klare Antworten auf diese Frage sind nicht zuletzt deshalb sehr gefragt, weil Shooting-Star Linux seit einigen Monaten als potentieller Wettbewerb für Unix und NT mit im Rennen ist. Das bei SAP angesiedelte Linuxlab verzeichnet auf jeden Fall reges Interesse an Pilotprojekten und der First-Customer-Shipment-Version von R/3 für Linux, die in diesem Herbst verfügbar sein wird. Fachleute prophezeien diesem Betriebssystem durchaus Perspektiven im R/3-Markt, was sich langfristig auch auf die Marktanteile von NT auswirken könnte.

Linux im Aufschwung
Eine IDC-Studie ermittelte, dass Linux seinen Marktanteil im Jahr 1998 von sieben auf 17 Prozent steigern konnte. Das entspricht einer Steigerungsrate von 212 Prozent. Im Vergleich dazu verzeichnete Windows NT im gleichen Jahr einen Marktanteil in Höhe von 36 Prozent und eine Steigerungsrate von 27 Prozent. Auf diese Entwicklung haben auch haben führende Software-Häuser inzwischen mit Lösungen oder Projekten für Linux reagiert. Das bis vor einem Jahr gültige Argument fehlender Anwendungsunterstützung auf der Server-Seite ist damit nicht mehr gültig. Hohe Performance, Stabilität und Sicherheit sind weitere Pluspunkte, die für Linux ins Feld geführt werden. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest einige der zur Zeit populären Benchmark-Studien, die Linux und NT miteinander vergleichen. Beim Betrieb mit symmetrischen Multiprozessoren (SMP) weisen andere Untersuchungen wiederum deutliche Schwächen bei der Skalierbarkeit von Linux nach. Allerdings wird zur Zeit an diesen Problemen intensiv gearbeitet. Das geschieht auch durch die kostenlose Arbeit zahlreicher Entwickler in der ganzen Welt, die für die rasante Weiterentwicklung von Linux sorgen. Es bleibt abzuwarten, wie dieses Modell auf Dauer weiter funktionieren kann, wenn andererseits Anbieter viel Geld mit ihren Linux-Distributionen und Büchern verdienen können. Kommerzialisierung wird jedoch von den großen Herstellern gefordert, um eine klare Linie bei der Weiterentwicklung und einen zuverlässigen Support zu erreichen. Linux wird dadurch sicherlich seine Position bei R/3-Anwendern finden. Fraglich bleibt jedoch, wie viele von ihnen das Betriebssystem tatsächlich als strategische Plattform auswählen und ob das bisherige Wachstum der Marktanteile sich in ähnlicher Weise fortsetzen wird.

Warten auf Windows 2000
Windows NT dagegen ist im R/3-Markt bereits eine feste Größe und bei mehr als 70 Prozent der neuen R/3-Kunden im Mittelstand erste Wahl. Dennoch werden im Vergleich zu Unix-Systemen immer wieder Schwächen in punkto Skalierbarkeit, Stabilität und Sicherheit diskutiert. Fachleute beklagen auch eine aufwendige Administration. Hier soll Windows 2000, der Nachfolger von NT, Abhilfe schaffen. Wichtig für R/3-Anwender sind vor allem die Neuerungen für die Administration, die Software-Verteilung, das Benutzer Management sowie die Sicherheit. Beispielsweise lassen sich mit der Microsoft Management Konsole sowohl Anwendungen als auch Netzwerkfunktionen anzeigen und Tools für die Verwaltung nutzen. Ein Tool soll für die Integration mit dem R/3-System sorgen, so dass die Administration von R/3-Servern in einer Windows 2000-Umgebung vereinfacht wird. Auch das Active Directory dient laut Microsoft und SAP dazu, die Verwaltung von R/3 auf Windows 2000 zu vereinfachen. Über alle Objekte im Unternehmensnetz stellt dieses Programm den Administratoren für sie wichtige Informationen zur Verfügung. Außerdem lässt sich der Aufbau von Unternehmen inklusive ihrer Filialen abbilden. „Für R/3-Anwender ist besonders relevant, dass mit Windows 2000 eine Priorisierung des Netzwerkverkehrs möglich sein wird. Dadurch kann SAPGUI-Daten ein Vorrang gegenüber File- oder eMail-Transfer eingeräumt werden“, kommentiert Jörn Haase, zertifizierter technischer SAP Berater beim technischen SAP-Beratungspartner realTech. Bei der Software-Verteilung ist die automatische Installation von Anwendungen, wie beispielsweise SAPGUI interessant: Damit kann der Administrator definieren, welche Anwendungen bestimmten Benutzern ständig zur Verfügung stehen müssen. Ist eine dieser Anwendungen nicht verfügbar, wird sie automatisch auf dem System installiert.

Neue Anwendungen zuerst für NT
Laut Haase entscheiden sich viele realTech-Kunden der auch deshalb für NT, weil vor allem in mittelständischen Unternehmen Know-how zu NT weiter verbreitet und auch leichter zu beschaffen ist als Unix-Know-how. „In der Anschaffung, Implementierung und im Betrieb sind NT-Systeme für viele unserer Kunden günstiger als Unix. Es kommt hinzu, dass beim Umstieg auf NT-Server häufig auf die Administrationserfahrung mit Windows auf der Client-Seite zurückgegriffen werden kann“, so Haase. In gemischten Systemumgebungen - mit Unix-Servern und NT-Clients - könne durch eine Migration auf NT eine homogene IT-Landschaft entstehen. Für NT spricht auch, dass die SAP AG reichlich Schützenhilfe für das Microsoft-Systeme leistet, weil immer wieder neue Komponenten für SAP R/3 zunächst für NT und erst einige Monate danach auch für Unix bereitstehen. Beispiel ist der seit Anfang 1999 für NT verfügbare Advanced Planner and Optimizer (APO), der erst im Herbst 1999 für Unix ausgeliefert wird. Auch die R/3-Internet-Kopplung mit dem Internet Transaction Server (ITS) ist zunächst nur für NT verfügbar. Folglich sind Unternehmen, die solche Produkte einsetzen möchten, auf jeden Fall auf NT-Know-how angewiesen. SAP unterstützt auch massiv das kommende Windows 2000: Wie schon bei der Vorgängerversion NT 4.0 der Fall, soll zeitgleich mit der Freigabe des neuen Betriebssystems die darauf lauffähige neue R/3-Version verfügbar sein.

„Die Neuerungen in Windows 2000 und ein für Linux verfügbares R/3-System sorgen dafür, dass im Markt für Betriebssysteme die Karten neu gemischt werden. Darauf müssen sich die Anbieter durch eine marktgerechte Weiterentwicklung ihrer Produkte einstellen“, beurteilt Haase den zunehmenden Wettbewerb positiv für R/3-Anwender. Hier sei es immer wieder ratsam, kompetente technische Beratung in Anspruch zu nehmen, damit vor allem Neukunden die für sie sinnvollste Lösung erhalten.

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realTech übernimmt Software- und IT-Beratungshaus DB-Online

Strategische Akquisition zur Stärkung des planmäßigen Wachstums

Walldorf/Mannheim, 2. August 1999.
Die am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte realTech AG, Walldorf, Spezialist für technische SAP R/3-Beratung, IT-/Intranet-Services und Application Management Tools, erwirbt das Software- und IT-Beratungshaus DB-Online GmbH, Mannheim. Die Akquisition erfolgt rückwirkend zum 1. Oktober 1998, dem Beginn des laufenden Geschäftsjahres 1998/99 von DB-Online. Um die damit verbundene unternehmerische Kontinuität zu unterstreichen, leistet realTech ein Viertel des Kaufpreises in Form von eigenen Aktien. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. DB-Online erwartet für das laufende Geschäftsjahr Umsätze von rund sieben Millionen DM und einen Gewinn vor Steuern von gut 0,5 Millionen DM. Der Umsatz soll im kommenden Geschäftsjahr bei einem Gewinn vor Steuern von 0,75 Millionen DM auf zehn Millionen DM ausgeweitet werden.

Die 1990 gegründete DB-Online ist wie realTech auf die technische SAP R/3-Beratung spezialisiert. Weitere Schwerpunkte der Gesellschaft sind die SAP R/3-Anwendungsentwicklung, die Entwicklung systembezogener Tools für die Bereiche Datenbank- administration, Tuning und Systementwicklung mit DUO/2000 als wichtigstem Produkt dieser Kategorie. DUO/2000 ergänzt die Produktpalette von realTech bei Software-Tools für den Betrieb von Rechenzentren. Aufgrund seiner Programmierung in der Sprache JAVA ist DUO/2000 ein besonders einfach zu bedienendes plattformunabhängiges Instrument zur Datenbankadministration. Damit ist gleichzeitig auch die problemlose Integration dieser Tools in zukünftige am Network-Computing orientierte Betriebssysteme gewährleistet. Ein weiteres Geschäftsfeld von DB-Online ist die Entwicklung von Oracle-Datenbank-Anwendungssystemen sowie die Anwendungsberatung auf diesem Sektor.

Markus Adam, Vorsitzender des Vorstands von realTech, unterstrich anläßlich der Bekanntgabe der Übernahme von DB-Online die um- fassenden Synergien, die sich für beide Unternehmen ergeben. Insbesondere erschließt sich realTech mit der Akquisition den Zugang zu den von DB-Online betreuten Großkunden. Darüber hinaus wird realTech die Expertise von DB-Online im Bereich SAP R/3-Anwendungsentwicklung zur Optimierung von Support und Weiterentwicklung der erst kürzlich erworbenen Software InterfaceManager IM/3 einsetzen.

Gerhard Schäfer, Geschäftsführer von DB-Online, betonte ergänzend die neuen Möglichkeiten, die sich aus dem erweiterten Zugang zu Kapital und Know-how für die zukünftige Entwicklung von DB-Online ergeben. Die Führungskräfte und Mitarbeiter von DB-Online haben die Übernahme der Gesellschaft durch realTech uneingeschränkt begrüßt. Sämtliche 38 Mitarbeiter der Gesellschaft werden übernommen.

DB-Online, die zunächst auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen am Markt operieren wird, ergänzt und erweitert das Produkt- und Leistungsspektrum von realTech im Rahmen der Umsetzung der planmäßigen Wachstumsstrategie der Gesellschaft. Die erworbene Gesellschaft unterhält neben dem Firmensitz in Mannheim Geschäftsstellen in München und Düsseldorf sowie zukünftig in Hamburg, die unabhängig von den Geschäftsstellen von realTech in diesem Städten weitergeführt werden. Trotz dieser weitgehenden Selbständigkeit werden durch die enge Kooperation der einzelnen Geschäftsstellen von realTech und DB-Online systematisch Synergien erschlossen und die Realisierung von gemeinsamen Projekten ermöglicht.

Zu den Kunden von DB-Online gehören unter anderem ABB, Bilfinger & Berger Bau, Boehringer Ingelheim, Deutsche Post, Henkel, Oracle, SAP und Siemens Business Services.

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Joint-Venture der realTech AG und der SVC AG nimmt Geschäftstätigkeit unter dem Namen IT-GO! auf

R/3-Outsourcing-Spezialist für den Mittelstand mit Sitz in Walldorf - Ausgeglichenes Ergebnis bereits im ersten Jahr erwartet

Walldorf/Bielefeld, 25. August 1999.
Das von den SAP R/3-Spezialisten realTech AG, Walldorf, und SVC AG, Bielefeld, im Juni 1999 vereinbarte Joint-Venture IT-GO! GmbH hat gestern die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Heidelberg erfolgt noch im August 1999. Das Unternehmen, das als Dienstleister ein komplettes Angebot für Outsourcing-Lösungen rund um SAP R/3 im Mittelstand anbietet, wird seinen Sitz in Walldorf in unmittelbarer Nähe zur SAP AG haben.

Zu Geschäftsführern der neuen Gesellschaft wurden André Fischer, zuvor bei realTech für den Bereich Remote Services verantwortlich, und Markus Kellermeyer, zuvor bei SVC für den Bereich IT verantwortlich, berufen. Die IT-GO! hat bereits acht Kunden unter Vertrag und steht mit einer Vielzahl weiterer Interessenten in konkreten Verhandlungen. Die SVC AG und die realTech AG, die mit jeweils 50 Prozent an dem Joint-Venture beteiligt sind, erwarten bereits im ersten Jahr der Geschäftstätigkeit ein ausgeglichenes Ergebnis der IT-GO!.

Mit der Gründung der IT-GO! tragen die beiden Gründungsgesellschafter gezielt der steigenden Nachfrage kleiner und mittlerer Unternehmen nach Outsourcing-Leistungen im Umfeld von SAP R/3 Rechnung. Als mittelstän-discher Outsourcing-Experte konzentriert sich die neue Gesellschaft mit moderner, leistungsfähiger Technik zu attraktiven Preisen auf qualitativ hochwertige und innovative Outsourcing-Leistungen für R/3-Kunden.

Angesichts der umfassenden Expertise, die sowohl SVC wie auch realTech auf dem Gebiet der SAP R/3-Software besitzen, ergibt sich für die IT-GO! ein hohes Potential an Synergieeffekten, die in vollem Umfang den Kunden der neuen Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.

Vor dem Hintergrund der positiven Wachstumsprognosen für Outsourcing-Lösungen im Bereich R/3, die mittelfristig ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 40 Prozent europaweit vorsehen, erwarten die Grün-dungsgesellschafter langfristig attraktive Margen bei hoher Kundenbindung.

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realTech übernimmt von Hewlett-Packard Rechte der Interface Management Software für R/3

Kooperation von Hewlett-Packard und realTech bei der Entwicklung und Vermarktung von Interface Management Software IM/3

Frankfurt am Main/Walldorf/Böblingen, 28. Juli 1999.
Die realTech AG, Walldorf, Spezialist für Technische SAP R/3-Beratung, IT-/Intranet Services und Entwicklung von Application Management Tools, und die Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, weltweit führender Anbieter von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen rund um die Informations- und Bildverarbeitung im geschäftlichen und privaten Umfeld, geben heute die Übernahme der Entwicklungs- und Supportverantwortung der HP Interface Management Software für SAP R/3 (HP IM/3) durch realTech bekannt. Mit realTech hat Hewlett-Packard einen Partner gefunden, der mit seinem starken SAP R/3-Know-how die technologische Weiterentwicklung der Schnittstellen-Software unter Verwendung der aktuellsten SAP R/3-Technologie sicherstellt.

Die Produktvermarktung erfolgt zukünftig unter dem neuen Namen realTech InterfaceManager IM/3 gemeinsam durch realTech und die Complementary Products Organisation von Hewlett-Packard. Dabei wird die enge Kooperation mit SAP R/3 Consulting- und Implementierungspartnern wie bisher ein wichtiges Element der Vertriebsstrategie für realTech InterfaceManager IM/3 sein. Die laufende Systemunterstützung für existierende und neue Kunden wird durch die internationale Präsenz von realTech sichergestellt.

Das Software-Tool wird auch unter dem neuen Namen weiterhin als BAPI-validierte Software im Rahmen des Complementary Software Programms der SAP AG geführt. Mit dieser Lösung konnten bereits bei vielen Kunden von Hewlett-Packard ein erfolgreicher Einsatz von IM/3 bei der Einführung von SAP R/3-Systemen gewährleistet werden.

Da das SAP-Umfeld zu einem der Kerngebiete von Hewlett-Packard gehört, wird realTech IM/3 im Rahmen des Interface Managements weiterhin einen wesentlichen Beitrag in diesem Bereich leisten. Für realTech bedeutet die Zusammenarbeit mit Hewlett-Packard eine strategische Erweiterung des eigenen Produktportfolios, vor allem deshalb, weil realTech im Rahmen der Beratungsaktivitäten häufig Lösungen für Schnittstellen zwischen R/3 und anderen Applikationen erarbeitet. Die Kooperation mit Hewlett-Packard eröffnet darüber hinaus den Zugang zu den SAP-Enterprise-Accounts auch für andere Komplementärprodukte von realTech. Damit wird die Strategie von realTech gestärkt, zusätzlich zum Beratungsgeschäft ein starkes Wachstum im Produktbereich zu erzielen.

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