Ausgangssituation
Die ursprüngliche Systemlandschaft des Energiedienstleisters bestand aus sechs SAP R/3-Systemlinien mit Release-Stand 4.6C und einer SAP BW-Systemlinie mit dem Release 3.1C. Die Systeme waren teilweise mit der SAP-Standard-Industrielösung IS-U für Versorger ausgestattet. Da die eingesetzte Plattform ohne weitere, umfängliche Hardwareaufrüstungen nicht mehr performant genug war, um zukünftigen Anforderungen der verschiedenen Fachabteilungen gerecht zu werden, entschloss sich ENSO für eine Migration der bestehenden IT-Infrastruktur auf eine neue Linux-Plattform.
Die Entscheidung für die neue Systemplattform wurde dem Unternehmen ENSO durch überzeugende Argumente vereinfacht: Bereits mit dem Einsatz von zLinux war ENSO sehr zufrieden. Aus diesem Grund lag die Entscheidung für SUSE Linux Enterprise Server 9.0 nahe. Als Datenbank entschied man sich für den Einsatz von MaxDB von MySQL, die mit ihren Eigenschaften „wartungsarm, pflegeleicht und robust“ den Anforderungen des Kunden entsprach. Schließlich konnte AMD mit seinen leistungsstarken und kostengünstigen Opteron CPUs die Wahl gewinnen. Der Einsatz des Trios „SUSE Linux / MySQL / AMD Opteron“ hat zudem den Vorteil, die IT-Kosten des Energiedienstleisters maßgeblich zu senken.
350 Migrationsprojekte weltweit
Für Beratung und Durchführung der Migration beauftrage ENSO den Walldorfer SAP-Technologieberater REALTECH. Neben der Erfahrung aus rund 350 SAP Migrationsprojekten weltweit war die Mitgründung und kontinuierliche Mitarbeit des SAP-Partners im SAP Linux Lab ein überzeugendes Argument, das für die Wahl des Walldorfer Unternehmens sprach.
SAP auf Linux: Ein voller Erfolg
Bereits nach kurzer Zeit machten sich die Vorteile der neuen Plattform bemerkbar.
Die einwandfreie Funktionsweise der SAP-Systeme wurde nach der Migration auch von Early-Watch-Sessions der SAP bestätigt. Die Antwortzeiten fielen sehr gut aus, obwohl sich mehrere SAP-Systeme einen Server teilen. Auch an den Umgang mit der neuen Datenbank von MySQL haben sich die ENSO-Mitarbeiter sehr schnell gewöhnt. Weitere Resultate der Migration, wie etwa die Reduzierung der IT-Kosten durch den Einsatz von kostengünstigen AMD-Prozessoren und des SUSE Linux Enterprise Servers, werden für das Unternehmen auch in den kommenden Monaten und Jahren weiteren Mehrwert erzeugen.
Die ENSO Firmengruppe: ENSO Strom AG und ENSO Erdgas GmbH, haben sich Anfang des Jahres 2006 zur ENSO Firmengruppe zusammengeschlossen. Das Stammgeschäft – Strom, Erdgas sowie Wasser/Abwasser – soll durch die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Die ENSO beschäftigt knapp 1600 Mitarbeiter.