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Komplexität reduzieren

Business Process Management weiter gedacht


Die Überwachung und Optimierung von Geschäftsabläufen steht heute in vielen Betrieben ganz oben auf der Tagesordnung. Aber weshalb ist die Einführung einer Business Process Management-Lösung ein so starkes Anliegen vieler Unternehmen? Und warum ist dies ein Thema der IT-Abteilung?

Immer mehr IT-Daten
Die Grundlage eines Geschäftsprozesses ist der Informationsaustausch: Die Kommunikation verschiedener Abteilungen untereinander bestimmt die Geschwindigkeit, mit der sich das Unternehmen bewegt. In den letzten Jahren wurden manuelle Vorgänge immer weiter automatisiert und basieren damit ganz wesentlich auf den im Betrieb vorhandenen IT-Lösungen. Parallel hierzu konvergieren immer weitere Technologien in die Datentechnik, wie beispielsweise Voice-over-IP für Internet-basierende Sprachkommunikation und Indus-trial Ethernet zur Anbindung industrieller Fertigungsanlagen an Unternehmensnetze. Diese Entwicklung führt bereits heute dazu, dass die wirtschaftlichen Vorgänge in einem noch nie dagewesenen Maße von der IT-Infrastruktur abhängen. Die Bedeutung des IT-Betriebs und der IT-Organisation nimmt rapide zu, während die IT-Landschaft immer komplexer wird.

Um Geschäftsprozesse zu überwachen und zu optimieren sind genaue Informationen über die zugrundeliegende IT-Infrastruktur notwendig. Fällt nämlich ein Teil der Infrastruktur aus, so hat dies einen starken Einfluss auf die Wertschöpfungskette des gesamten Unternehmens. Ziel der IT-Abteilung muss es also sein, mögliche Fehlerquellen bereits pro-aktiv zu erkennen und zu beseitigen.


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Vereinfachung komplexer Zusammenhänge
Oftmals wird die Fehlersuche erschwert durch die Größe der IT-Landschaft sowie die ex-treme Heterogenität der IT-Komponenten und Applikationen. Um Geschäftprozesse durchgängig und abteilungsübergreifend zu überwachen, sollten diese in einem übergreifenden System modelliert werden. In einem solchen System melden alle relevanten IT-Objekte ihren Zustand zyklisch oder per Event an eine zentrale Datenbank. Diese Events bewerten spezielle Software-Lösungen in einer Korrelationsmatrix und anschließend erhält der Systemverantwortliche den Zustand des Geschäftsprozesses.

Durch die Abstraktion der Statusmeldungen in einem Modell lassen sich relativ komplizierte Zusammenhänge transparent darstellen. Nur so kann eine effiziente Überwachung von Geschäftsprozessen stattfinden. Dieser Schritt ist in der Vergangenheit nicht in ausreichendem Maße gelungen: Auf Eventkorrelation basierende Modelle sind sehr pflegeintensiv und äußerst fragil gegenüber Änderungen in der IT-Infrastruktur. Dies hat zur Folge, das heute noch sehr viele Unternehmen eine nur sehr ungenügende Überwachung ihrer wichtigsten Geschäftsprozesse haben.

Genau hier setzt die neue Statuskorrelationstechnik von REALTECH an: Diese neue Technologie führt zur extremen Vereinfachung selbst komplexester Zusammenhänge. Einmal definierte Geschäftsprozessmodelle sind dabei stabil gegenüber Änderungen der IT-Infrastruktur.

Die von REALTECH angebotene Lösung zum Business Process Management holt einen Großteil der IT-Infrastruktur-Komponenten automatisiert per Discovery-Funktion ab. An-schließend speichert die Lösung alle Informationen in einer eigenen normalisierten Konfigurationsdatenbank (CMDB - Configuration Management Database). Auch sehr heterogene IT-Landschaften lassen sich in einer CMDB einheitlich abbilden. Über Schnittstellen lassen sich auch IT-Daten aus anderen Monitoringsystemen sowie Informationen aus dem Non-IT-Bereich mit in die Überwachung der Geschäftsprozesse einbinden.

Auf dieser Grundlage wird das Identifizieren geschäftsrelevanter Objekte und Kennzahlen stark vereinfacht. Das Modellieren erfolgt per Drag&Drop mit Hilfe einer grafischen Oberfläche in so genannte Business Views. Die Technik der Statuskorrelation und der objekt-orientierte Ansatz sorgen für einen einfachen Aufbau und Pflege solcher Business Maps.

Oft wird der Anwender als wesentlicher Bestandteil der IT-Infrastruktur und damit von Geschäftsprozessen vernachlässigt. Sind beispielsweise die Antwortzeiten bei einer Unternehmens-Software zu hoch, führt dies zu weniger Akzeptanz auf Anwenderseite. Die Ursache solcher Performancemängel auf Applikationsseite ist auf technologischer Seite nur sehr schwer aufzuspüren.

Effizient lassen sich solche Störungen nur durch objektive Messungen über den gesamten Transaktionsprozess einer Anwendung hinweg nachvollziehen. Im Rahmen des Business Process Managements bietet REALTECH spezielle Lösungen an, die solche Transaktions-zeiten auf Anwendungsebene ermittelt. Diese Werte bilden die wesentliche Grundlage, mit denen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse ganzheitlich modellieren, analysieren und optimieren.


Kontakt: customer-services-itsm@realtech.com