Der SAP Solution Manager ist die zentrale Service & Support Plattform der SAP, über die unterschiedlichste SAP-Dienstleistungen erbracht werden. Darüber hinaus beinhaltet diese Plattform eine Sammlung wichtiger Software-Werkzeuge für den Betrieb einer SAP-Lösung. Diese Werkzeuge werden entweder durch SAP-Berater, externe Berater wie REALTECH oder durch die Unternehmen selbst dazu genutzt, um verschiedenste Aufgaben zu bewältigen.
Der SAP Solution Manager als Plattform ist sehr umfassend und erfordert weitreichendes Know-how oder zumindest ein längeres Projekt, um alle Module (vom Test- und Change-Management über Service-Desk bis zum System-Monitoring) gewinnbringend einsetzen zu können.
Einige dieser Module sind verbindlich (z.B. Verbindung zum SAP Helpdesk), andere werden empfohlen (z.B. Wily Introscope). Die Frage für Unternehmen ist also nicht, „ob ich den SAP Solution Manager als Plattform einsetze“, sondern „in wie weit?“.
In letzter Konsequenz kann SAP mit dem Solution Manager einen besseren Service anbieten. Dies liegt im Interesse aller Beteiligten. Zu der ureigensten Kompetenz eines Herstellers gehört eine effiziente Auslieferung von Korrekturen und Patches oder die schnelle Bearbeitung von Kundenanfragen durch Service-Desk Calls.
Zum einen haben in den letzten 10 Jahren einige Applikations- und Systemmanagement-Hersteller spezielle Lösungen für den SAP-Betrieb entwickelt. Sie bieten Best-in-Class Funktionalität und ein Wirkungsspektrum an, das weit über den reinen SAP-Betrieb hinausgeht. Dazu gehört auch REALTECH mit dem Fokus auf den effizienten IT-Betrieb.
Viele der entscheidenden Betriebsthemen (z.B. “Einfache Anpassung an wechselnde Gegebenheiten organisatorischer oder fachlicher Art”, “Flexible Alarmierung nach Schichtplan”, “Einführung neuer Systeme und Einbindung in bestehende bzw. neue Transportwege) entstehen erst vor-Ort im Kundenumfeld und unterscheiden sich deutlich von den Anforderungen einer Support & Service Abteilung des Herstellers wie SAP.
Man sollte bei dieser Gelegenheit bedenken, dass für viele Fragen wie die Verfügbarkeit und Fehlerfreiheit des Systems oder die Behandlung von kundeneigenen Modifikationen alleine der Kunde oder sein Outsourcer zu 100% zuständig und verantwortlich ist. Daher sollten für einige Bereiche Best-in-Class Produkte evaluiert und - falls funktional nötig - auf ihr Integrationspotential in den Solution Manager untersucht werden.
Viel Freude beim Lesen der aktuellen Ausgabe unserer REALity for customers,





