SAP S/4HANA-Transformation ist mehr als ein Systemwechsel
Eine S/4HANA-Transformation verändert mehr als das technische System. Unternehmen müssen früh festlegen, welche bestehenden Prozesse, Daten, Eigenentwicklungen und Integrationen übernommen, angepasst oder neu aufgebaut werden sollen.
Diese Entscheidungen greifen ineinander. Eine Prozessänderung kann Auswirkungen auf Daten, Schnittstellen, Erweiterungen oder die Zielarchitektur haben. Je konkreter diese Zusammenhänge früh betrachtet werden können, desto belastbarer wird die weitere Projektarbeit.
Greenfield, Brownfield oder selektiv?
Welcher Transformationsweg passt, hängt davon ab, wie viel der bestehenden SAP-Landschaft erhalten, verändert oder neu aufgebaut werden soll. Entscheidend für die Projektarbeit ist anschließend, wie früh daraus ein konkreter zukünftiger Systemstand entsteht.
Welcher Transformationsweg passt, hängt von Ausgangslage und Zielbild ab. Eine andere Frage stellt sich jedoch bei allen Ansätzen: Wie früh wird das zukünftige System im Projekt konkret?
Klassische Projekte: Viel Planung, spät im System
Viele SAP-Transformationen beginnen mit langen Analyse- und Konzeptphasen. Prozesse werden aufgenommen, Anforderungen definiert und Zielbilder entwickelt, während das zukünftige System für die Beteiligten noch weitgehend abstrakt bleibt.
Das erschwert frühe Entscheidungen: Wie Prozesse, Daten und Anforderungen tatsächlich zusammenspielen, zeigt sich häufig erst später im System. Bis dahin sind bereits Zeit, Budget und interne wie externe Ressourcen gebunden.
Der Perspektivwechsel: Früher am zukünftigen System arbeiten
SmartTransform verändert nicht das Ziel der SAP-Transformation, sondern den Einstieg ins Projekt. Statt das zukünftige System zunächst weitgehend auf Konzept- und Dokumentenebene zu beschreiben, entsteht früh eine funktionierende Systembasis.
Dadurch können Prozesse, Anforderungen und Abhängigkeiten früher dort konkretisiert werden, wo sie später funktionieren müssen: im System.
Ein früher Systemstand verändert die Projektarbeit grundlegend: Fachbereiche, IT und Projektteam arbeiten früher an einer konkreten gemeinsamen Basis statt überwiegend mit Konzepten und Dokumenten.
Die gemeinsame Arbeitsgrundlage für Ihre SAP S/4HANA-Transformation
SmartTransform schafft nicht nur früh ein Working System. Rund um diesen Systemstand entsteht eine gemeinsame Transformationsumgebung, die Kontext, Informationen und relevante Werkzeuge zusammenführt.
Vom Working System in die weitere Transformation
Das Working System ist kein fertiges Zielsystem, sondern die konkrete Ausgangsbasis für die nächsten Projektschritte. Prozesse und Anforderungen werden daran weiter geprüft, angepasst und schrittweise verfeinert.
So verschiebt sich die Projektlogik von „erst vollständig designen, dann bauen“ stärker hin zu „früh aufbauen und anschließend konkret weiterentwickeln“.
FAQs: SAP S/4HANA Transformation